NTH-Promotionsprogramme

Die NTH setzt auf eine qualitativ hochwertige, intensive Begleitung ihrer Doktoranden. Dabei gibt es neben den klassischen individuellen Promotionen auch zunehmend strukturierte Programme. Diese bieten ein systematisch angelegtes Lehr- und Forschungsprogramm, das den Promovenden eine umfassende, anspruchsvolle und interdisziplinäres Ausbildung garantiert.

Mittlerweile gibt es vier NTH-Promotionsprogramme in den Bereichen Geowissenschaften, Informatik, Physik und Wirtschaftswissenschaften:

 

NTH-School GeoFluxes: The Role of Fluid Exchange in Earth and Environmental Systems

Grundlagenforschung zu Prozessen in Böden ist notwendig, um zu verstehen und voraussagen zu können, wo und unter welchen Umständen sich Stoffe in bestimmten Bodenbereichen anlagern oder wie schnell sie wieder abgebaut werden. Diese Art Untersuchungen ist ein wichtiger Aspekt beim Umgang mit Schwermetallbelastungen oder für eine Vorhersage für die optimale Nährstoffversorgung bei landwirtschaftlich genutzten Flächen. Die Graduiertenschule GeoFluxes beschäftigt sich innerhalb des Themas Georessourcen vor allem mit den Austauschprozessen von Stoffen zwischen Lösungen und Mineralen in den Erd- und Umweltsystemen. (mehr)

 

NTH School für IT-Ökosysteme: Autonomie und Beherrschbarkeit softwareintensiver Systeme

Als IT-Ökosysteme bezeichnen Informatiker komplexe, aus mehreren Teilen bestehende Systeme der Informationstechnik. Dabei wird die Frage untersucht, wie ein solches System in seiner Gesamtheit dauerhaft zu beherrschen ist, auch wenn sich die Teilsysteme weiterentwickeln, andere Eigenschaften bekommen oder lediglich ihre Anzahl zunimmt. Zu solchen Systemen zählen etwa unsere Stromnetze, in die immer mehr dezentrale Anlagen einspeisen. Aber auch künftige Kommunikationstechnik für Autos, über welche Fahrzeuge untereinander Informationen austauschen, ist ein IT-Ökosystem. (mehr)

NTH School for Contacts in Nanosystems

Mit einem hochaktuellen Forschungsthema beschäftigt sich die am 11. Februar 2010 eröffnete NTH School for Contacts in Nanosystems. Festkörperphysiker der drei NTH-Hochschulen wollen die Eigenschaften von Strukturen untersuchen, die bis zu 100.000 mal kleiner sind als der Durchmesser eines menschlichen Haars. Vor allem die Wechselwirkungen zwischen den winzigen Nanosystemen und der Umwelt stehen im Fokus der 17 Arbeitsgruppen. Denn bislang sind die physikalischen Effekte des Übergangs von der Nanodimension in die makroskopische Welt noch nicht aufgeklärt. Die genaue Kenntnis ist jedoch erforderlich, um Nanosysteme zu kontrollieren und erfolgreich anwenden zu können - etwa für Sensoren, neuartige Solarzellen oder molekulare Elektronik. (mehr)

NTH School Operations Management & Research (OMaR)

Unsere Welt ist komplex. Viele Probleme hängen von mehreren Randbedingungen ab, lineare Lösungswege sind selten. Das gilt für die Organisation eines Krankenhauses ebenso wie für die Strukturierung eines Versandhauses oder die Produktionsabläufe in einer Fabrik. Um unter Berücksichtigung aller beeinflussenden Faktoren dennoch das beste Resultat zu erreichen, ist es hilfreich, ein reales Problem berechenbar zu machen, es also zunächst in ein mathematisches Modell zu überführen. Mit diesem Ansatz beschäftigt sich seit April 2010 das NTH-Promotionsprogramm „Operations Management & Research“. (mehr)