NTH-School for Contacts in Nanosystems

Die NTH School für Contacts in Nanosystems untersucht Eigenschaften von kleinsten Strukturen, insbesondere die physikalischen Effekte zwischen Nanosystemen und ihrer Umwelt. Ein grundlegendes Verständnis dieses Übergangs ist unumgänglich für die erfolgreiche Anwendung von Nanosystemen. Mit Hilfe von Modelsystemen wollen sie grundlegende Erkenntnisse erlangen. Diese umfassen unter anderem neuartige Materialien wie beispielsweise das aus nur einer Kohlenstoffschicht bestehende Graphen, molekulare Magnete oder Makromoleküle.

Das Zusammenspiel der unterschiedlichen experimentellen und theoretischen Expertisen eröffnet dabei neue Perspektiven. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen beispielsweise im Bereich neuartiger Solarzellen oder fortgeschrittener Sensorik Anwendung finden.

Insgesamt 17 Gruppen verschiedener Institute der drei NTH-Universitäten forschen dazu in vier Teilprojekten:


• Wie beeinflussen Nanokontakte Makromoleküle? Verwendung finden bei der Erforschung sogenannte Porphyrine, organisch-chemische Farbstoffe. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden ihre Anwendung beispielsweise in Solarzellen oder in der Molekularelektronik finden.

• Ein zweites Teilprojekt behandelt mit Ansätzen der Theoretischen Physik physikalische Phänomene, die beim Kontakt von Nanostrukturen auftreten.

• Ziel eines weiteren Projektes ist es, die Dynamik von Elektronenspin und Ladung an den Grenzflächen von Nanostrukturen zu erforschen. Im Zentrum des Interesses stehen Halbleitermaterialien für die Optoelektronik.

• Die elektrische Kontaktierung von Nanostrukturen ist ein weiteres Thema. Die Strukturen, die hierbei untersucht werden, sind beispielsweise künstliche Atome, Quantendrähte und zweidimensionale Elektronengase, wie etwa im neuartigen Graphen.

 

Nur eine Atomlage dünn: Graphen-Oberfläche