Presseinformationen

07.02.2012 Kategorie: Presseinformationen NTH, PhDcube

Exzellenzinitiative geht weiter: PhDcube-Vertreter stellten sich den Fragen der DFG-Gutachter in Bonn

Im September 2011 hat die NTH ihren Antrag für die Graduiertenschule PhDcube in der zweiten Runde der Exzellenzinitiative des Bundes eingereicht. Jetzt haben die Repräsentanten der Graduiertenschule unter Leitung ihres leitenden Koordinators, Prof. Peter Wriggers, ihr Forschungsvorhaben den Gutachtern der DFG vorgestellt. Am 24. Januar hatten sie Gelegenheit, in Bonn neben den DFG-Vertretern auch elf  international renommierten Experten Rede und Antwort zu stehen.  Zwar ist mit  einer endgültigen Information über eine mögliche Förderung erst im Juni 2012 zu rechnen. PhDcube-Koordinator Wriggers stellt aber jetzt schon fest: „Die Begutachtung ist aus unserer Sicht durchweg positiv verlaufen“.

Den wichtigen Auftritt vor der DFG hatten die 25 beteiligten Wissenschaftler der drei NTH-Standorte  gründlich vorbereitet. „Nachdem uns Detailinformationen seitens der DFG zum Ablauf der Begutachtung vorlagen, haben wir ausgiebig erörtert, wie wir den Anforderungen genügen und die Exzellenz unseres Antrages deutlich machen können“, erklärt Ulrich Türk, Geschäftsführer der Graduiertenschule MUSIC an der Leibniz Universität Hannover und Mitkoordinator des Antrags. Doch das PhDcube-Team hat nicht nur Nabelschau betrieben, sondern auch seine Mitbewerber analysiert und so die eigenen Alleinstellungsmerkmale herausgearbeitet. In diesem Zusammenhang wurden dann die Schwerpunkte der eigenen Präsentation festgelegt und sogar ein Film angefertigt

Da die Zahl der NTH-Teilnehmer seitens der DFG auf 15 begrenzt war, konnte nur eine thematisch ausgewählte Anzahl der Antragsteller mit nach Bonn fahren. Neben dem Vorsitzenden des NTH-Präsidiums,  Prof.  Thomas Hanschke, den drei Projekt-Koordinatoren, Prof. Peter Wriggers (LU Hannover), Prof. Rolf Radespiel (TU Braunschweig) und Prof. Gunther Brenner (TU Clausthal), sowie weiteren Wissenschaftlern aus der Initiative, war als Vertreter der Industrie-Partner der Leiter der Hauptabteilung Forschung Elektronik und Fahrzeuge des VW-Konzerns, Prof. Thomas Form, vertreten.

Im Juni wird die DFG dann mitteilen, welche Anträge in der Exzellenzinitiative tatsächlich gefördert werden. Das NTH-Team tritt gegen eine starke Konkurrenz an, gibt sich jedoch verhalten optimistisch. „Man muss realistisch bleiben und feststellen, dass zunächst alle schon bestehenden Initiativen den großen Vorteil nachweisbarer langjähriger Erfahrung mitbringen“, stellt Ulrich Türk fest. „Wir sind aber überzeugt von unserem Konzept und haben alles getan, um die Gutachter für unser Vorhaben zu begeistern.“ Im Vergleich zu neuen Anträgen, die mit PhDcubeim Wettbewerb stehen, rechnen sich die Wissenschaftler daher durchaus  gute Chancen aus.