Studiengänge der Mitgliedsuniversitäten
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Physik und Meteorologie
Maschinenbau (mit Verfahrenstechnik und Werkstofftechnik)
Geowissenschaften mit Geographie, Geodäsie und Geotechnik
Informatik
Elektrotechnik und Informationstechnik
Chemie, Lebensmittelchemie, Lebensmittelwissenschaften und Pharmazie
Mathematik
Biologie, Biotechnologie, Bioingenieurwissenschaften und Gartenbau
Bergbau und Rohstoffe
Bauingenieurwesen und Umweltingenieurwesen mit Geoökologie
Architektur, Landschaftsarchitektur und Umweltplanung
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Die Physik an der NTH hat sich schon im Lauf der letzten Jahrzehnte auf wenige, aktuelle Forschungsgebiete konzentriert, um Spitzenforschung betreiben zu können. Gleichzeitig wird darauf geachtet, das Fach in der Breite abzudecken, um eine solide Lehre in den angebotenen Studiengängen sowie im Lehrexport zu ermöglichen. Als Besonderheit sind die beiden kleineren, aber forschungsstarken Fächer Meteorologie und Radioökologie zu nennen. Mit Hannover ist die NTH der einzige Standort in Niedersachsen, an dem Meteorologen ausgebildet werden. An der NTH bilden sowohl Hannover als auch Braunschweig Physiklehrerinnen und -lehrer aus. Angesichts der wesentlichen Rolle des Physikunterrichts für alle „MINT“-Fächer setzt die NTH besonders auf die Entwicklung und Wahrung hoher fachlicher Qualitätsstandards in diesem Bereich.
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Jenseits von kurzfristigen Moden wird der Maschinenbau auf weit absehbare Zeit eine
unangefochtene Position in der exportorientierten deutschen Wirtschaft einnehmen und die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes entscheidend mitbestimmen. Der Maschinenbau deckt ein breites Gebiet von Fachthemen ab. Die Ausbildung von Ingenieuren hat in den NTH-Mitgliedsuniversitäten eine lange Tradition und prägt noch heute maßgeblich das Selbstverständnis dieser Einrichtungen. Jeder Standort hat dabei seinen eigenen Schwerpunkt. Hannover ist spezialisiert auf Produktionstechnik, Clausthals Expertise liegt in den Materialwissenschaften und Braunschweig setzt auf das Thema Verkehrstechnik/Mobilität.
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Den Geowissenschaften kommt eine zentrale Stellung für wesentliche Fragen von globaler
Bedeutung zu. Die Geowissenschaften sind eng verknüpft mit den Geotechnologien, die
neben Bio- und Nanotechnologien zu den wichtigsten Zukunftsfeldern der kommenden Jahre
zählen. Der Bedeutung dieser Fragestellungen wird auch durch groß angelegte Förderprogramme des Bundes Rechnung getragen, allen voran das BMBF-Programm Geotechnologien sowie Satellitenmissionen, bei denen Deutschland eine weltweit führende Rolle einnimmt. Gerade die Fächerkonstellation innerhalb des Fachgebiets Geowissenschaften, welche Natur- und Ingenieurwissenschaften zusammenführen, bietet hervorragende Möglichkeiten für die Lösung wesentlicher Aufgaben von globaler Bedeutung, wie Klimawandel, Ressourcennutzung, Energie und Umweltschutz.
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Die Informatik an den drei NTH-Standorten arbeitet grundlagenorientiert und ist gleichzeitig auf aktuelle Anwendungsgebiete ausgerichtet. Die wichtigsten aktuellen gemeinsamen Anwendungsgebiete sind Information und Kommunikation, Biologie, Medizin und Gesundheit sowie Fahrzeug und Verkehr. Neben diesen bereits heute gut abgedeckten Bereichen beschäftigt sich die NTH-Informatik verstärkt mit den drei weiteren Anwendungsgebieten Sicherheit, Energie und Logistik.
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Im Kontext der ingenieurwissenschaftlichen Kernkompetenzen an den NTH-Standorten Braunschweig und Hannover bildet die NTH-Fächergruppe Elektrotechnik und Informationstechnik eine wesentliche Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts ab. Die Fächergruppe repräsentiert mit den hier tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern anerkannt hohe Forschungsqualität. Die vier Forschungsschwerpunkte in dieser Fächergruppe decken die Bereiche Elektrische Energiesysteme, Informationstechnik, Mobilität und Medizintechnik ab.
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Die Chemie spielt eine zentrale Rolle in den Materialwissenschaften und bei der
Entschlüsselung von Naturvorgängen speziell in Biologie und Medizin, denn „Leben ist
angewandte Chemie“. Chemie stellt die Grundlage für eine Reihe von Technologien
dar, etwa für Nano-Technologie, Molekularbiologie, Wirkstoffforschung, Lasertechnik, Brennstoffzellen, Photovoltaik und Katalysatoren und vieles mehr. Die Chemie ist deshalb für jede technisch orientierte Universität ein unverzichtbares Querschnittsfach. Die Pharmazie ist ausschließlich am Standort Braunschweig vertreten mit dem Schwerpunkt der molekularen Wirkstoffforschung und Arzneimittelentwicklung.
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Mathematik ist die Grundlage für zentrale Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Sie spielt eine wichtige Rolle in der Ausbildung aller natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge und ist daher für jede technische Universität unverzichtbar. Um aktuellen Entwicklungen folgen zu können, darf die Mathematik nicht auf die Lehre beschränkt bleiben, sondern muss in der Forschung verankert sein. Technologien wie Kryptographie und Codierungstheorie haben darüber hinaus die klassische Trennung in „reine“ und „angewandte“ Mathematik aufgeweicht. An der NTH sind im Fach Mathematik die Schwerpunkte Strukturen in Algebra, Geometrie und Analysis, Angewandte Analysis, Modellierung und Numerik, Mathematische Optimierung und Stochastik vorhanden.
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Die Biowissenschaften oder insgesamt die Lebenswissenschaften dominieren in den letzten
Jahrzehnten die weltweite Forschungslandschaft. Dies ist sicher darauf zurück zu führen,
dass eine Vielzahl von hoch entwickelten Methoden der Chemie, Physik, Informatik und der
Ingenieurwissenschaften für biologische Fragestellungen einsetzbar wurden. An den
NTH-Standorten Braunschweig und Hannover liegen die Schwerpunkte in den Bereichen Biotechnologie, Biochemie, Zell-/Neurobiologie, Systembiologie, Pflanzenbiologie, Pflanzenbiotechnologie und Gartenbau.
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Die Bedeutung der Fachgruppe Bergbau und Rohstoffe ergibt sich aus der Bedeutung der Rohstoffe für die Grundstoff- und Bauindustrie, die Energiewirtschaft sowie die vielfältigen Bereiche der weiterverarbeitenden Industrie (etwa der Automobilindustrie). Diese Fächergruppe ist ausschließlich an der TU Clausthal vertreten und wird repräsentiert durch die Institute für Bergbau, Erdöl- und Erdgastechnik, Geotechnik und Markscheidewesen, Geologie und Geophysik, Endlagerforschung, Aufbereitung, Deponietechnik und Geomechanik, Berg- und Energierecht, Umweltwissenschaft sowie Elektrische Energietechnik, Energieverfahrenstechnik und Brennstofftechnik.
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Bauingenieurwesen ist eine Studienrichtung, die viele verschiedene Disziplinen integriert.
Das Bauingenieurwesen behandelt die gesamte bauliche Umwelt einschließlich aller
Infrastrukturmaßnahmen. Schwerpunkte des Bauingenieurwesens sind der Konstruktive
Ingenieurbau, der Wasserbau und die Wasserwirtschaft, das Verkehrswesen und das
Umweltingenieurwesen sowie der Bereich Bauwirtschaft und Baubetrieb. Hiermit sind
klassische Aufgabenstellungen im planerischen und baulichen Bereich sowie zunehmend
auch wichtige Fragestellungen im Umwelt- und Ressourcenschutz abgedeckt und in den
beteiligten Studiengängen mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung integriert.
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Architektur ist Entwerfen und planvolles Gestalten des menschlichen Lebensumfeldes, das den gesamten Bereich der gebauten Umwelt betrifft und neben Neubau und Planung von Objekten und städtebaulichen Räumen zunehmend Umbau, Weiterbau und Rückbau umfasst. An den Standorten Braunschweig und Hannover vertreten sind die Kern- und Grundlagenfächer Hochbau, Städtebau, Konstruktion und Technik, Geschichte und Theorie sowie Gestaltung und Darstellung. Die Leibniz Universität Hannover bietet zudem Landschaftsarchitektur und Umweltplanung als eigenständiges Fach an.
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